raumkonzept
Wittenberg & Bohlmann GmbH
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
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Der Boden ist die größte zusammenhängende Fläche in Ihrer Wohnung und die einzige, die Sie den ganzen Tag berühren. Entsprechend selten trifft man die Entscheidung. In unserer Ausstellung an der Alleestraße liegt das ganze Spektrum nebeneinander: Vinyl-Designböden, Teppich, Kork, Linoleum, Purline und Spachtelböden. Wir beraten Sie persönlich, messen bei Ihnen auf und verlegen fachgerecht.
Teppichboden schluckt den Trittschall, statt ihn durchs Haus zu tragen. Die Fasern binden Feinstaub aus der Raumluft, was Allergikern spürbar hilft, und moderne Qualitäten lassen sich absaugen wie jeder andere Boden. Barfuß merkt man den Unterschied am deutlichsten: Teppich ist im Winter von selbst warm.
Elastisch heißt, der Boden gibt unter dem Schritt nach und federt zurück. Vinyl, Linoleum und Kautschuk gehören dazu. Sie schonen die Gelenke, vertragen Wasser und bauen kaum auf, was bei Renovierungen darüber entscheidet, ob die Zimmertür hinterher noch schließt.

Ein Spachtelboden hat keine einzige Fuge, weil er in mehreren Schichten von Hand aufgetragen wird. Das ergibt eine durchgehende Fläche, die kleine Räume größer wirken lässt, und eine Oberfläche, die auch in einer Lagerhalle bestehen würde. Versiegelt hält sie Wasser ab.
LVT-Vinyl bildet Holz, Stein und Beton so genau ab, dass man zweimal hinsehen muss. Der eigentliche Vorteil liegt woanders: Der Belag baut nur wenige Millimeter auf und ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Damit geht er überall dort, wo Holz schwierig wird, also in Küche, Bad und auf Gewerbeflächen mit viel Verkehr.
Linoleum besteht fast vollständig aus nachwachsenden Zutaten: Leinöl, Naturharze, Korkmehl, Jute. Das Material ist von Haus aus antibakteriell, hält Jahrzehnte und hat die beste Ökobilanz im ganzen Regal. In Schulen und Krankenhäusern liegt es seit über hundert Jahren, das darf man als Dauertest gelten lassen.
Purline ist Polyurethan, aber ohne Erdöl: Grundlage sind Raps- und Rizinusöl sowie Kreide. Weichmacher und Chlor bleiben draußen. Herausgekommen ist ein Boden, der die Belastbarkeit eines Industriebelags mitbringt und trotzdem ins Kinderzimmer darf.
Fast alle: Parkett, Vinyl-Designbeläge, Linoleum und kurzflorige Teppiche haben einen niedrigen Wärmedurchlasswiderstand und lassen die Wärme zügig durch. Entscheidend ist am Ende weniger das Material als die Verlegeart. Vollflächig verklebt kommt die Wärme am besten oben an.
Klassisches Vinyl ist PVC und enthält in der Regel Weichmacher. Purline besteht aus Polyurethan auf Basis von Raps- und Rizinusöl. Belastbar sind beide. Wer auf Wohngesundheit achtet, nimmt Purline, wer aufs Budget schaut, meist Vinyl.
Kork und ein guter Teppichboden. Beide federn den Schritt ab, statt ihn hart zurückzugeben, und beide schlucken den Trittschall, bevor er im Stockwerk darunter ankommt. In Altbauten mit Holzbalkendecken ist das oft das stärkere Argument als die Optik.
Ja, versiegelt ist er wasserabweisend. Der eigentliche Gewinn im Bad sind die fehlenden Fugen: Wo keine Fuge ist, setzt sich auch kein Schimmel hinein.
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